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Meister: Was ist deine Aufgabe?
Schüler: Zur Ruhe kommen?
Meister: Das habe ich bestimmt nicht gesagt! Was ist deine Aufgabe?
Schüler: In Stille sitzen?
Meister: Auch das habe ich nie gesagt! Was ist deine Aufgabe?
Schüler: Äh, …welche Aufgabe?
Meister: Du sollst dem Atem folgen!
Schüler: Ah ja, Atem, genau!
Meister: Was machst du wenn du auf dem Kissen sitzt?
Schüler: In Stille sitzen?
Meister: Nein! Du folgst deinem Atem! Was machst du wenn du beim Arzt im Wartezimmer sitzt?
Schüler: Äh,….dem Atem folgen?
Meister: Was machst du wenn dir langweilig ist?
Schüler: Dem Atem folgen?
Meister: Folge deinem Atem, sonst ist nichts zu tun. Du hältst sonst nicht durch, du wirst aufgeben!
Ohof 11.3. 2017

 

11. März 2017

Vor 2 Jahren: Kluger Satz von Sascha Lobo: „2015 verläuft bislang so, als ob die total besoffene Redaktion des Postillion sich das alles ausgedacht hätte“.  Leider hat die Redaktion nun auch noch Halluzinogene Pillen eingeworfen. 2017 ist bislang nicht anders zu erklären.

19. August 2016
„Ich werde von Erinnerungen verfolgt die sich nicht vergessen lassen. Ich verstecke mich vor ihnen, aber sie finden mich immer.“
(Hannah Silberstein, aus „Die verlorene Zeit“)

24. Mai 2016
Von K: Lieber Michael, ein kleines, schönes Gedicht von Rose Ausländer:
Die Menschen Immer sind es die Menschen Du weißt es Ihr Herz ist ein kleiner Stern der die Erde beleuchtet
Danke

16. Mai 2016

Bremerhaven, K im St. Joseph besucht. Mein Mädchen aus Ost-Berlin, sogar aus Pankow. Stell dir vor du kommst nach Ost-Berlin und da triffst du ein ganz heißes Mädchen so ein ganz heißes Mädchen aus Pankow. Mädchen aus Ost-Berlin ich mußte gehen obwohl ich doch so gern‘ noch geblieben wär. Jahrelang bin ich gegangen, nun hast du dich auf den Weg gemacht – Ziel unbekannt.

8. März 2014
morgen lachen
mond wird kunst
winter komm und trage würde
krone voll betrink dich
vogel könig beißt sein eigen kleid
blaues fenster
himmel treibt stille
träne in den fluss
lächeln zart
flieg einsam
blüte klage will kein kleid dir sein
(Stand auf K’s Kühlschrank in Mannheim)

Memento

Vor meinem eignen Tod ist mir nicht bang,
Nur vor dem Tode derer, die mir nah sind.
Wie soll ich leben, wenn sie nicht mehr da sind?
Allein im Nebel tast ich todentlang
Und laß mich willig in das Dunkel treiben.
Das Gehen schmerzt nicht halb so wie das Bleiben.
Der weiß es wohl, dem gleiches widerfuhr; —
Und die es trugen, mögen mir vergeben.
Bedenkt: den eignen Tod, den stirbt man nur,
Doch mit dem Tod der andern muß man leben.
Mascha Kaléko

7. Januar 2015
„…denn der einzige Grund für das Leben oder eine Geschichte ist doch: Was passiert als nächstes?“
(Jack Kerouac)

29. März 2014
Listen: Joy Division: Closer The Smiths: Meat Is Murder Black Sabbath: Sabotage The Cure: Wish Porcupine Tree: The Incident Holden: Fantomatisme Radiohead: OK Computer Style Council: Our Favorite Shop Colour Haze: She Said Yann Martel: Schiffbruch Mit Tiger Jean-Michel Guenassia: der Club Der Unverbesserlichen Optimisten Otfried Preußler: Krabat Jonathan Safran Foer: Tiere Essen Hans Jacob von Grimmelshausen: Der Abenteuerliche Simplicissimus Deutsch Richard Adams: Unten Am Fluß Uwe Tellkamp: Der Turm Patti Smith: Just Kids Jack Kerouac: Unterwegs (On The Road) Collection Privee de l’Oratoire: 2012

15. September 2013
„But then they danced down the streets like dingledodies, and I shambled after as I’ve been doing all my life after people who interest me, because the only people for me are the mad ones, the ones who are mad to live, mad to talk, mad to be saved, desirous of everything at the same time, the ones who never yawn or say a commonplace thing, but burn, burn, burn like fabulous yellow roman candles exploding like spiders across the stars and in the middle you see the blue centerlight pop and everybody goes “Awwww!” What did they call such young people in Goethe’s Germany?“

Ob es „DAS“ Buch gibt, den Schlüsselroman des eigenen Lebens? Ich bin sicher, ohne „On The Road“ von Jack Kerouac wäre einiges anders verlaufen

Start am 24. August 2013
Dieses Bloggeschreibsel…ja, jetzt ist das langweilig. Aber in zwanzig Jahren!

Schreiben… Schreiben was so passiert. Ein sortieren von gefühlter Erinnerung, früher im

Papierkalender jetzt online. Schön ist der Reiz, dass es gegen alle Wahrscheinlichkeit doch jemand liest.

Die Vergangenheit beginnt hier……….eine Zeitreise